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Unmut über Fahrzeugeinstufung wächst bei PROsport Racing

Bei PROsport Racing wächst der Unmut über die Fahrzeugeinstufung in der ADAC GT4 Germany durch die SRO.

Trotz der vierten Position von Hugo Sasse und Mike David Ortmann im ersten Lauf der ADAC GT4 Germany auf dem DEKRA Lausitzring wächst der Unmut bei PROsport Racing über die Fahrzeugeinstufung (BoP) durch die SRO. „Ich möchte das Ganze nicht nur auf Hugo und Mike reduzieren, wir setzen ja schließlich auch drei andere Fahrzeuge ein“, unterstreicht Teamchef Christoph Esser.

„Wir haben zum Beispiel mit Damon einen Kanadier im Team, der sechsmal im Jahr nach Deutschland fliegt, um in der ADAC GT4 Germany zu starten und dann erlebt er so eine schwierige Situation. Zudem unsere beiden Nachwuchsfahrer sowie unser Mädelsauto: Durch die BoP können die beiden Youngster und unsere beiden Mädels teilweise ihr wirkliches Können nicht zeigen und werden in der Öffentlichkeit schlechter abgestempelt, als sie wirklich sind“, setzt Esser fort. „Zudem hat man ja auch deutlich bei Hugo gesehen, wie sehr er in der Startphase durchgereicht wurde. Das der Wagen im Rennverlauf wieder auf die vierte Position nach vorne kam, liegt am Rennverlauf, unserer guten Strategie und das einige Konkurrenten Rennpech hatten.“

Ebenfalls für Frust beim Teameigner sorgte, dass alle vier Aston Martin Vantage des Teams nach dem Qualifying rund 45 Minuten länger im Parc Fermé gehalten wurden als alle anderen Fahrzeuge der Rennserie. Somit hatten die Mechaniker der Mannschaft aus Wiesemscheid weniger Zeit, um die Boliden für den anstehenden Wertungslauf vorzubereiten.

Auch das sich das Parc Fermé nach Rennende für die Untersuchung der Fahrzeuge durch die technischen Kommissare des DMSB über eine lange Zeit hinzieht, sorgt für etwas Unmut bei Esser. „Wir haben hier 33 Grad. Meine Mechaniker müssen jetzt diese Wartezeit überbrücken und danach an unseren vier Wagen schrauben, um diese auf das Qualifying und das Rennen am Sonntag vorzubereiten. Wir sind hier ca. zwischen 22 und 23 Uhr fertig und müssen dann noch ins Hotel fahren, ehe am Sonntagmorgen wieder um 9 Uhr das Qualifying startet. Ich empfinde dies als ignorant gegenüber den Mechanikern der Rennteams! Diesen Prozess zu verkürzen und den Mechanikern etwas mehr wohlverdienten Feierabend zu geben, wäre sehr wünschenswert.“

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