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PROsport Racing bestes Aston Martin-Team bei 24h Nürburgring

PROsport Racing fuhr beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring auf einen starken siebten Platz – damit war der Rennstall das bestplatzierte Aston Martin-Team im Rennen.

Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring liegen hinter PROsport Racing. Das Team aus Wiesemscheid ging mit drei Aston Martin an den Start. Der Rennstall von Christoph Esser setzte je einen Vantage GT3, GT4 und den exotischen GT8R ein. Bereits im Qualifying zeigte das Team eine tolle Leistung und verpasste den Einzug in das Top-Qualifying nur um eine Zehntelsekunde und fuhr damit auf einem Geschwindigkeitsniveau mit dem werksunterstützten Topteam von Aston Martin.

Im Rennen zeigten Marek Böckmann, Nico Bastian und Steven Palette am Steuer des Vantage GT3 eine konstante und fehlerfreie Leistung. Bis auf ein Problem an der Bremse am Samstagabend fuhr das Fahrzeug mit der Startnummer #37 ohne Probleme durch und konnte sich stetig nach vorne kämpfen. Schlussendlich wurde das Fahrzeug auf dem siebten Platz in der Gesamtwertung und dem zweiten Rang in der SP9 Pro-Am-Wertung abgewunken.

Für Aston Martin ist dies das erste Top 10-Ergebnis beim Langstreckenklassiker auf dem Nürburgring seit 2018. Zudem ist es für PROsport Racing in der jetzigen Form das bislang beste Gesamtergebnis beim traditionsreichen Rennen in der Grünen Hölle.

„Vor dem Rennen haben wir die Devise ausgegeben, dass wir unnötiges Risiko und Strafen verhindern wollen, dies zahlte sich bei der Materialschlacht aus! Kompliment an das Team und die Fahrer für die tolle Leistung, damit haben wir bei unserem letzten Start mit dem Aston Martin Vantage GT3 beim 24h-Rennen einen tollen Schlusspunkt gesetzt!“, so Chris Esser. „Wir wollten in dem Rennen die werksunterstützten Profimannschaften ärgern und das haben wir mit Bravour gemeistert. Leider wäre es auch ohne das Problem an der Bremse nicht möglich gewesen, den Klassensieg anzugreifen, da der Ford einfach zu schnell war, womit wir nicht gerechnet hatten.“

In der SP10-Klasse folgte das Aus am Sonntagvormittag. Michel Albers, Yannik Himmels, Jörg Viebahn und Benjamin Hites mussten ihren Aston Martin Vantage GT4 nach vier Reifenschäden aus Sicherheitsgründen abstellen. Alle Reifenschäden entstanden hinten rechts. Beim letzten Reifenschaden wurde zudem das Fahrzeug stark beschädigt.

Mit dem Aston Martin Vantage GT8R gingen Guido Dumarey, Maxime Dumarey, Marcel Marchewicz und Raphael Rennhofer an den Start. Besonders Rennhofer, der erstmals an dem Rennen teilnahm, konnte mit schnellen Rundenzeiten überzeugen. Doch nach einem Unfall des Österreichers in der Nacht erfolgte ebenfalls das vorzeitige Aus.

„Das unser GT4 und GT8R das Ziel nicht erreichten, enttäuscht mich persönlich – hier haben wir uns mehr erhofft. In der SP10-Klasse wollten wir um den Klassensieg kämpfen, aber leider erlitten wir durch Folgeschäden eines Treffers immer wieder Reifenschäden, so dass wir uns aus Sicherheitsgründen entschieden haben das Auto abzustellen. Im GT8R konnte uns vor allem Raphael bei seinem ersten Rennen mit einem leistungsstarken Fahrzeug auf der Nordschleife überzeugen, ich bin gespannt, wohin sein Weg noch gehen wird. Ich hoffe, wir können hier noch weitere gemeinsame Projekte starten“, so Esser abschließend.

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